Aber warum braucht unser Hirn denn Ordnung?
Weil unser Arbeitsgedächtnis begrenzt ist. Es kann nur eine begrenzte Anzahl Informationseinheiten gleichzeitig speichern. Bei kognitiver Überlastung hängen wir ab. Strukturierte Infos aber entlasten das Arbeitsgedächtnis.
▶️ Schaffe fürs deine Zuhörer mentale "Schubladen" (Chunks) und hilf ihnen, Wissen in Tranchen abzuspeichern.
Weil Muster uns Sicherheit geben. Was wir kennen, ordnen wir schneller ein. Eine logische Abfolge, etwa „Problem - Lösung“ oder „Einführung - Hauptteil - Schluss“ und sogar „Methodik - Resultate - Diskussion“, ermöglicht es dem Publikum, dem Gedankengang zu folgen und Vorhersagen über den Verlauf der Präsentation zu treffen.
▶️ Arbeite mit Struktur-Mustern, die deine Zuhörer kennen und sie können sich entspannen.
Weil wir uns den Start und das Ende einer Präsentation besser merken können. Dem Primär- und Rezenzeffekt sei Dank. Die ersten Informationen übernehmen wir leichter ins Langzeitgedächtnis, weil das Arbeitsgedächtnis noch frisch ist. Die letzten Informationen bleiben länger im Kurzzeitgedächtnis und werden nicht so schnell überschrieben.
▶️ Starte mit einem Knall und schliesse mit einem Feuerwerk. Vor allem aber packe deine wichtigsten Informationen an den Anfang oder ans Ende.