Speaker-Superpower: Struktur

Ich bin eher der Typ kreativer Chaot, als Ordnungsfanatiker. Ausser beim Zuhören. Da schalte ich ab, wenn sich das Gegenüber in seinen eigenen Gedanken verliert.
Struktur ist nicht sexy, aber eine Speaker-Superpower. In einem Coaching haben wir in dieser Woche die Struktur für einen grossen Auftritt entworfen. Und so dafür gesorgt, dass das Publikum Informationen besser verstehen, ordnen und sie mit bestehendem Wissen verknüpfen kann.
Aber warum braucht unser Hirn denn Ordnung?
Weil unser Arbeitsgedächtnis begrenzt ist. Es kann nur eine begrenzte Anzahl Informationseinheiten gleichzeitig speichern. Bei kognitiver Überlastung hängen wir ab. Strukturierte Infos aber entlasten das Arbeitsgedächtnis.
▶️ Schaffe fürs deine Zuhörer mentale "Schubladen" (Chunks) und hilf ihnen, Wissen in Tranchen abzuspeichern.
Weil Muster uns Sicherheit geben. Was wir kennen, ordnen wir schneller ein. Eine logische Abfolge, etwa „Problem - Lösung“ oder „Einführung - Hauptteil - Schluss“ und sogar „Methodik - Resultate - Diskussion“, ermöglicht es dem Publikum, dem Gedankengang zu folgen und Vorhersagen über den Verlauf der Präsentation zu treffen.
▶️ Arbeite mit Struktur-Mustern, die deine Zuhörer kennen und sie können sich entspannen.
Weil wir uns den Start und das Ende einer Präsentation besser merken können. Dem Primär- und Rezenzeffekt sei Dank. Die ersten Informationen übernehmen wir leichter ins Langzeitgedächtnis, weil das Arbeitsgedächtnis noch frisch ist. Die letzten Informationen bleiben länger im Kurzzeitgedächtnis und werden nicht so schnell überschrieben.
▶️ Starte mit einem Knall und schliesse mit einem Feuerwerk. Vor allem aber packe deine wichtigsten Informationen an den Anfang oder ans Ende.
Weiter
Weiter

25 AI-Tools für Präsentationen